Baumschulenweg
Zu der Zeit, als sich die Böhmen in Rixdorf ansiedelten, und Friedrich II König von Preußen war, gab es noch nicht viele Obstbäume. Das meiste Obst musste vom Ausland gekauft werden.
Der König befahl: Jeder Bauer sollte in jedem Jahr 10 Obstbäume pflanzen.
An allen Straßen und Wegen sollten von den Gemeinden Linden und Weiden gepflanzt werden.
Christoph Späth hatte damals am Halleschen Tor eine Gärtnerei. Jetzt begann er, statt Gemüse Bäume aufzuziehen, die er an die Bauern und Gemeinden verkaufte. Das Geschäft ging gut. Die Familie Späth kaufte neue Ländereien hinzu. Aus der kleinen Gärtnerei wurde ein Betrieb in dem viele hundert Menschen arbeiteten. Der Betrieb war weltbekannt.
Auch Rosen wuchsen hier besonders gut. Viele bei Späth ausgebildete Rosengärtner machten sich selbstständig und gründeten eigene Gärtnereien. Zu dem jährlichen Rosenfest strömten die Leute aus allen Teilen Berlins. Bald erhielt der Ort den Namen "Rosen-Britz."
![]() |
Die Karte zeigt "Baumschulenweg" im Jahre 1906
|
Haus des Gärtnereibesitzers Hoffmann (2002) |
| Gegen 1890 wurde das Späth`sche Wohnhaus in der Luisenstadt abgebaut und hier Späthstr. 87/88 wieder aufgebaut | |
![]() |
1793 hatte Friedrich Späth den Betrieb von seiner Mutter übernommen,
|
|
Arboretum
|
![]() |
|
Die Königsheide ist 107 ha groß
|